alte-lebensmittel-frischGummimöhren und weiche Tomaten, vergilbter Blumenkohl – das kriegen wir wieder hin. Erst wenn ein Gemüse wirklich angefault oder angeschimmelt ist, muss es weggeworfen werden, denn Schimmel kann gesundheitsschädlich sein. Aber alte schrumplige Kartoffeln oder zähes Fleisch sind nicht schlecht und werden mit diesen Tricks wieder schmackhaft.

Weich gewordene Tomaten
Weich gewordene Tomaten ca. 15 Minuten in kaltes Wasser legen, dann sind sie wieder schnittfest.

Welke Radieschen
Welke Radieschen nicht mit der Knolle, sondern mit den Blättern ins Wasser legen. Dann werden sie wieder frisch. Radieschen sollte man möglichst kühl lagern oder schnell verbrauchen/verarbeiten – sie treiben auch bei Kühlschranktemperaturen noch aus.

Welkes Gemüse
Wenn Gemüse (z.B. Kohlrabi, Blumenkohl, Karotten) beim langen Lagern etwas welk geworden ist, kann man es auffrischen, wenn man es vor der Zubereitung erst in lauwarmes, dann in sehr kaltes Wasser legt.

Vergilbter Blumenkohl
Blumenkohl neigt beim Lagern zum Vergilben. Will man den Blumenkohl auf dem Teller wieder schneeweiß, setzt man dem Kochwasser etwas Milch zu. Weißer Blumenkohl bleibt beim Kochen weiß, wenn er nicht schon ins kalte, sondern erst ins kochende Wasser gegeben wird.

Alte Karotten (“Gummimöhren”)
Alte Karotten erhalten wieder einen frischen, süßen Geschmack, wenn man sie nach dem Putzen und Aufschneiden eine Stunde in Zuckerwasser legt. Biegsame “Gummimöhren” werden durch das Einlegen in kaltes Wasser wieder etwas knackiger. Wenn man Karotten lagert, sollte man auf jeden Fall das Grün entfernen.

Alter Käse
Alter Käse schmeckt wieder gut, wenn man ihn vor dem Essen ein paar Stunden in kalte Milch legt.

Altes Backfett
Altes Backfett wird wieder frisch, wenn man es mit einer kleinen, geschälten, rohen Kartoffel leicht aufkocht. Diese zieht den alten Geschmack aus dem Fett.

Altes Geflügel
Altes Geflügel vor dem Kochen mit Zucker abreiben. dann wird es beim Kochen oder Braten schön weich.

Alte Kartoffeln
Alte Kartoffeln schmecken besser, wenn man einen Spitzer Essig ins Kochwasser gibt. Keine Sorge, es schmeckt nicht nach Essig.

Schwarzfleckige Kartoffeln
Der Essig-Trick funktioniert auch hier: Fleckige Kartoffeln werden wieder hell, wenn man dem Kochwasser einige Tropfen Essig zugibt.

Schrumplige Kartoffeln
Das Schrumpeln kommt durch den Wasserverlust im Laufe der Lagerung. Vor dem Kochen in kaltes Wasser legen, dann lassen sie sich besser schälen. Oder Pellkartoffeln daraus machen und erst nach dem Kochen schälen.

Schrumplige alte Äpfel verwerten
Am besten Kompott, Apfelmus oder -Kuchen draus machen. Auch zum Dörren eignen sie sich gut.

Zäh gewordener Schinken und Speck
Zu zäh gewordener Schinken und Speck schmeckt wieder gut, wenn er kurz in heißes Wasser gelegt wird.

Zähes Fleisch
Wenn Fleisch zäh geworden ist, bekommt man es wieder weich, wenn man dem Kochwasser/der Brühe einen Spritzer Essig zugibt. Lange bei niedrigen Temperaturen köcheln lassen.

Foto von Nevit Dilmen, CC-Lizenz.